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Pressekonferenz zum Start des IFFF: Umfangreiches Rahmenprogramm

© Guido Schiefer

Zur gestrigen Eröffnung des Internationalen Frauenfilmfestivals 2016 trafen sich im Flandrischen Hof Presse, FestivalorganisatorInnen, PartnerInnen und RegisseurInnen zur Eröffnungs-Pressekonferenz. Im Panel saßen: Till Kniola, Referat für Pop- und Filmkultur der Stadt Köln, Silke J. Räbiger, die künstlerische Leiterin des IFFF, die belgische Produzentin Marilyn Watelet, die einen Posten in der Jury übernimmt, Elite Zexer, Regisseurin des Eröffnungsfilms Sand Storm (Sufat Chol), Prof. Dr. Petra Werner von der TH Köln und die Pressesprecherin des Festivals, Stefanie Görtz. Nun kann das IFFF Köln endlich beginnen.

Am Anfang der Pressekonferenz erklärte Till Kniola die Bedeutung des Festivals für die Stadt Köln. Dabei betonte er die Möglichkeiten für Networking und Kooperation für Filmschaffende aus der ganzen Welt in Köln. Er sehe die Förderung des Festivals durch die Stadt schon als „Brauchtum“.

Im Anschluss stellte Silke J. Räbiger Teile des Rahmenprogramms vor, das dieses Jahr unter anderem Performances, Workshops, Diskussionen und das mittlerweile etablierte „Werkstattgespräch“ beinhaltet. Zu den Highlights gehören die 3D-Installation „You Are Boring“ in der Galerie Gold+Beton, die Zusammenarbeit für das Performance-Art-Piece „Camera Obscura“ mit dem polnischen Institut Düsseldorf und der Animationsfilm-Workshop in Kooperation mit der Lobby für Mädchen, der bereits abgeschlossen ist. Die dort produzierten Clips werden unter anderem bei der Preisverleihung am Sonntag vorgestellt.

In der Festivalwoche werden insgesamt 96 Filme aus 30 Ländern vorgestellt. Es werden über 60 internationale und nationale Gäste erwartet, und zum ersten Mal in der Geschichte des Festivals ist mit „Alba“ von Ana Cristina Barragán auch ein ecuadorianischer Spielfilm vertreten.

Schon vor fünf Jahren war  die israelische Filmemacherin Elite Zexer mit ihrem Kurzfilm „Tasnim“ beim Filmfestival zu Gast. Jetzt ist sie mit der Langfassung, ihrem Spielfilmdebüt „Sufat Chol“, zurück und steuert damit den Eröffnungsfilm bei. Während der Pressekonferenz gab sie einen kurzen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Filmes, der die Rolle der Frauen bei den Beduinen in der israelischen Wüste thematisiert.

„Sufat Chol“ gewann beim Sundance Festival im Januar den Preis der Grand Jury in der Kategorie „World Cinema – Dramatic“ und ist seitdem auf Filmfestivals in der ganzen Welt zu sehen. „This is the first women festival we’re doing“, sagte Zexer.

Passend zum Special über Chantal Akerman sitzt in diesem Jahr mit Marylin Watelet eine langjährige Weggefährtin Akermans in der Jury. „I’m interested in all kinds of cinema“, erklärte sie und erzählte, wie sie schon als Teenager die Schule schwänzte, um ins Kino zu gehen.

Text: Farah Schäfer und Victoria Becker

Bild: Guido Schiefer



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Der Beitrag wurde am Dienstag, den 19. April 2016 um 18:04 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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