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Die IFFF-Preisträgerinnen stehen fest

Mit der Preisverleihung im Odeon in der Kölner Südstadt endete am Sonntagabend das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund|Köln 2016. Den mit 10.000 Euro dotierten Preis für den besten Debüt-Spielfilm konnte Ana Cristina Barragán für ihren Film „Alba“ entgegennehmen. Der Preis für die besten deutschen Nachwuchs-Bildgestalterinnen ging an Julia Hönemann in der Sparte Spielfilm und an Katharina Diessner in der Sparte Dokumentarfilm. Den Publikumspreis erhielt Leona Goldstein für „God is not working on Sunday!“.

Gewinnerin des Internationalen Debüt-Spielfilmwettbewerbs

Der Preis für den besten Debüt-Spielfilm wurde von einer international besetzten dreiköpfigen Jury vergeben: der Regisseurin und Drehbuchautorin Angelina Maccarone, der Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin Ana Cruz Navarro sowie der Produzentin Marilyn Watelet. Acht internationale Spielfilme waren für diesen Preis ins Rennen gegangen. Die Jury begründete ihre Entscheidung wie folgt:

„Ana Cristina Barragán zeichnet das intime Porträt eines Mädchens, das auf der Schwelle des Erwachsenwerdens mit dem Wunsch dazuzugehören kämpft und dem Preis, den es dafür zu zahlen gilt. Dank der kinematographischen Wucht wie auch der Zartheit bedarf es keiner erklärenden Dialoge, damit der Film unter die Haut geht. Vom ersten Moment an sehen wir die Welt radikal nur durch die Augen dieses ernsten Mädchens, wunderbar verkörpert von der jungen Macarena Arias. Barragán erzählt eine Coming-of-Age-Geschichte, die weit über sich selbst hinausgeht und zu einem starken Ausdruck von Liebe wird.‘‘

Preis für die besten deutschen Nachwuchsbildgestalterinnen

Eine mit den Bildgestalterinnen Bella Halben, Sophie Maintigneux und der Vorjahres-Preisträgerin Christiane Schmidt besetzte Jury vergab den mit jeweils 2.500 Euro dotierten Preis für die besten deutschen Nachwuchsbildgestalterinnen. Julia Hönemann konnte die Jury mit dem Spielfilm „Porn Punk Poetry“ (Regie: Maurice Hübner), Katharina Diessner mit dem Dokumentarfilm „Arlette – Mut ist eine Muskel“ (Regie: Florian Hoffmann) überzeugen. Den Preis für die beste Nachwuchsbildgestalterin in der Sparte Spielfilm stiftete in diesem Jahr die Deutsche FilmversicherungsGemeinschaft (DFG). Eine lobende Erwähnung ging an Jenny Lou Ziegel für den Film „El Legado“ von Roberto Anjari-Rossi.

Publikumspreis

Traditionell entscheidet beim Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund|Köln auch das Publikum über die Vergabe eines der Preise: Der Publikumspreis in Höhe von 1.000 Euro, gesponsort vom Magazin choices, ging in diesem Jahr an Leona Goldstein für „God is not working on Sunday!“. Im Wettbewerb um den Publikumspreis stehen alle auf dem Festival gezeigten mindestens 60-minütigen Filme, die nicht älter als zwei Jahre sind.

„Eine gute Projektion“

Was pflegt doch Silke Räbiger, die künstlerische Leiterin des Frauenfilmfestivals, dem Publikum vor den Filmvorführungen zu sagen? „Jetzt wünsche ich eine gute Projektion.“ Keine Frage – die wurde den Besucherinnen und Besuchern des diesjährigen Festivals mit den rund 100 gezeigten Filmen geboten. Dank dafür dem Festivalteam, den Betreibern der Festivalkinos und natürlich den Regisseurinnen, Kamerafrauen, Bildgestalterinnen und allen anderen Filmschaffenden, die diese besonderen Filme auf die Leinwand gebracht haben.

Text: Vera Siebnich

Bild: Farah Schäfer

 

 

 



Der Beitrag wurde am Sonntag, den 24. April 2016 um 21:14 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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