„Moment mal – Alles Typen!“ – Gendergerechtigkeit in der Filmbranche

Im Alten Pfandhaus hieß es am 28. April einmal mehr: Diskutieren erwünscht! Diesmal zum Thema Some like it equal – Gendergerechtigkeit in der Filmbranche. Silke Räbiger führte durch die Diskussion, zu der als Gäste Grit Lemke von Pro Quote Film, Simone Stewens von der internationalen filmschule köln (ifs) und Katja Rivas Pinzon von CinematographersXX in der Runde saßen. Sie stellten ihre Projekte vor und diskutierten über ihre Pläne, wie diese Projekte die Filmbranche in Bezug auf die Geschlechterverteilung verändern sollen. Auch das Publikum war gefragt: Jede und jeder konnte sich durch Fragen und Anmerkungen oder sogar Vorschläge einbringen. Es entstand ein angeregtes Gespräch.

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„Violenty Happy“: Nichts für zart Besaitete

„Bungee-Jumping ist gefährlicher als SM“, sagt Felix Ruckert im Dokumentarfilm Violently Happy. Der Film, für den Paola Calvo mit dem IFFF-Preis für die beste Bildgestaltung ausgezeichnet wurde, porträtiert ihn und sein Projekt „Schwelle 7“, einen Ort, wo sich Menschen bis 2016 treffen konnten, um extreme körperliche und sexuelle Erfahrungen zu machen.

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„Queerama“: Eine Collage der homosexuellen Filmgeschichte

„Man kann Homosexualität heilen. Es kommt aber darauf an, wie früh der Schaden angerichtet wurde.“ Solche Aussagen sind seltener geworden, bis zur Homo-Ehe war es ein weiter Weg. Queerama präsentiert dem Zuschauer Filmaufnahmen von den 20ern bis heute, die sich mit Homosexualität beschäftigen – ein beeindruckendes Panorama über ein Jahrhundert voller Veränderungen.

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„Jede Idee kommt im Netz zu Wort“: Queer vernetzt in Bild und Ton

Am Donnerstagabend hieß es im Alten Pfandhaus: Queer vernetzt in Bild und Ton. In der gleichnamigen Podiumsdiskussion stellten fünf Frauen ihre Projekte vor: Katharina Plaßmann, Kira Splitt und Stephanie Weber von The Queer L-Vlog, Laura Chlebos vom Blog Feminismus im Pott und die Regisseurin der Webserie Mixed Messages, Kanchi Wichmann. Sie diskutierten unter anderem, was das Internet für queer-feministische Projekte bietet, und berichteten, was ihre Projekte ausmacht und wie sie dazu gekommen sind.

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„Estiu 1993 | Fridas Sommer“: Ein neues Leben

„Wo gehst du hin?“ – „Ich gehe zurück nach Hause.“ – „Warum?“ – „Weil mich hier niemand liebt.“ Carla Simón zeigt in ihrem autobiografischen Film Estiu 1993, wie die sechsjährige Frida sich nach dem Tod ihrer Eltern in ihrem neuen Zuhause einleben muss. Obwohl Onkel, Tante und Cousine sie liebevoll aufnehmen, hat das Mädchen Schwierigkeiten, mit der Situation klarzukommen. „„Estiu 1993 | Fridas Sommer“: Ein neues Leben“ weiterlesen

„Königin von Niendorf“: Seinen Platz im Leben finden

Die Sommerferien haben begonnen und für Lea ist der geplante Ausflug ins Sommercamp ins Wasser gefallen. Sie findet sowieso, dass die anderen in letzter Zeit alle komisch geworden sind, weil sie sich auf einmal für Schminke und Tanzen interessieren und sogar für Jungs!  Sie hat das Gefühl, nicht länger in ihre alte Clique hineinzupassen und weiß deshalb nicht, wo ihr Platz nun ist. Die Kartoffel-Gang, eine Jungsbande, der Lea zufällig über den Weg läuft, könnte die Lösung sein. Doch die wollen kein Mädchen aufnehmen, denn „Mädchen haben immer vor allem Angst!“

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„Genderbende“: Leben außerhalb der Geschlechter

Mann, Frau, heterosexuell, homosexuell, bisexuell, asexuell… Es liegt in der Natur des Menschen, anderen Labels aufzudrücken, sie in eine Schublade stecken zu wollen, um sie einzuordnen. Doch was ist mit den Menschen, auf die keines dieser Labels passt? Sophie Dros zeigt in ihrem Film Genderbende fünf junge Menschen, die außerhalb von Labels leben.

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