Das Internationale Frauenfilmfestival 2018 geht zu Ende

Mit tosendem Applaus – insbesondere für die scheidende Festivalleiterin Silke J. Räbiger – ging am Sonntagabend das Internationale Frauenfilmfestival zu Ende. Das Publikum war begeistert und auch das IFFF-Team zog ein positives Resümee aus den sechs Festivaltagen.

Auch alle Bloggerinnen bedanken sich beim Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln für die spannenden Eindrücke. Wir freuen uns, dabei gewesen zu sein und blicken dem nächsten IFFF erwartungsvoll entgegen.
Vielen Dank an das gesamte Team des Internationalen Frauenfilmfestivals !

Video von Karla Wagner

Lust, Liebe, Leidenschaft und ein langer Tag voller „L Word“

Die Kultserie The L Word wurde zum ersten Mal 2004 in den USA und in Deutschland zwei Jahre später ausgestrahlt. Queere Frauen waren in den 2000er Jahren in Film und Fernsehen meistens nur Nebenfiguren. Die Serie gab ihnen endlich die Möglichkeit, sich Gehör zu verschaffen und gesellschaftliche Probleme wie Rassismus und Klassenunterschiede sowie heikle Debatten, etwa um Religion und künstliche Befruchtung, aufzuzeigen. Der Serienmarathon zu The L Word fand am 28. April im Alten Pfandhaus statt und wurde von dem Magazin LMag präsentiert. Ganz neugierig, wollte ich dabei sein, mir ein Bild von der Veranstaltung machen  und hören, wie die Besucherinnen über die Serie denken.

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„Ich hatte wirklich etwas Respekt davor!“ – Betty Schiel im Interview zu „Über Deutschland“

In der Kölner Ausgabe gibt es beim Internationalen Frauenfilmfestival immer einen wechselnden Länderschwerpunkt. Dieses Jahr ist Deutschland an der Reihe und unser Blick richtet sich nach innen. „Über Deutschland“ ist nicht nur der Fokus, sondern stellt auch die Frage „Was denkst du über Deutschland?“. Die Filmkuratorin Betty Schiel hat schon oft das Programm betreut, sei es zum Themenfokus Arabische Welt, Balkan, Türkei, Brasilien und vielen mehr. Jetzt erzählt sie über die Entstehung des Programms „Über Deutschland“, was in diesem Jahr anders war, über die Zusammenarbeit mit Kuratorinnen, Regisseurinnen, Künstlerinnen und welche Botschaft vermittelt werden soll.

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Lass mich mal zu Wort kommen! „I speak so you dont speak for me“

Was heißt es heute, für sich selbst zu sprechen und zu Wort zu kommen? Der Workshop „I speak so you dont speak for me“ fand am 14. und 15. April statt, dort wurde nach Antworten auf diese Frage gesucht. Am Abend der Preisverleihung wird das Projekt vorgestellt und gezeigt. Unter der Leitung der Filmemacherin und früheren Fotojournalistin Britta Wandaogo arbeiten acht Teilnehmer*innen an kleinen Videoprojekten und versuchen herauszufinden: Was will ich erzählen und wie? Ich wollte mir selbst ein Bild machen und habe die kleine Arbeitsgruppe besucht.

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